In Deutschland gewinnt die Behandlung mit manuellen Therapien immer mehr an Bedeutung. Es gibt zahlreiche  Schulen und Weiterbildungseinrichtungen, die sich mit Manueller Therapie und mit Osteopathie beschäftigen.  Die  Ausbildungen  sind  teilweise  sehr  umfangreich  und  dauern,  da  sie  in  verschiedenen  Blöcken  angeboten  werden, manchmal mehrere Jahre.

Der von uns angebotene Kurs dauert 2 Tage. Wir gehen davon aus, dass unsere Schüler – Ärzte, Heilpraktiker und  Physiotherapeuten – eine solide Ausbildung in Anatomie hinter sich haben. Wir wiederholen auch Krankheitsbilder nicht in endlosen Ketten und gehen davon aus, dass das alles bekannt ist.

Der Wirbelsäulenkurs

Der deutsche Physiotherapeut darf auch nicht manipulieren. Wir zeigen deshalb alle Techniken auch als Mobilisation. An der sehr filigranen HWS sollte man sich das sowieso gut überlegen, ob man überhaupt manipulieren will. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass das nicht nötig ist. Hier reicht immer eine saubere Mobilisation. Unser Unterricht ist so aufgebaut, dass jeder Teilnehmer anschließend einen Patienten nach osteopathischen Regeln untersuchen und behandeln kann.

Natürlich beschäftigen wir uns auch mit den bekannten Kontraindikationen!

Hier eine Aufzählung der von uns gelehrten Techniken im Wirbelsäulenkurs:

1.    Untersuchung der Beinlängendifferenzen mit resultierendem Beckenschiefstand

2.    Das Sekundenphänomen

3.    2 Techniken für das ISG

4.    2 Techniken für die LWS

5.    5 Techniken für die BWS

6.    1 Technik für die HWS

7.    1 Technik für die 1. Rippe

 

Der Extremitätenkurs

Wir beschäfigen uns an diesem Wochenende mit den Sehnenaffektionen im Bereich der Extremitätengelenke. Auch der Bereich der Gelenkblockaden an den Extremitätengelenken wird ausgiebig behandelt. Beispiel: Tibiofibulargelenk und Fersensporn. Wie hängt das zusammen?

Alle Techniken kommen aus der parietalen Osteopathie, der manuellen Therapie nach Kaltenborn und der nichtoperativen Orthopädie nach Cyriax. Auch diese Techniken können Sie sofort nach Kursende in Ihrer Praxis praktisch anwenden.

Hier eine Aufzählung der von uns gelehrten Techniken im Extremitätenkurs:

Obere Extremitäten

  1. Affektion der Rotatorenmanschette – Impingementsyndrom
  2. Bicepsproblematik
  3. Tennisarm Typ I, Typ II, Typ III und Typ IV
  4. Golferellenbogen
  5. Handwurzelblockaden, Carpaltunnel mit Medianuskompression
  6. Sehnenscheidenentzündungen
  7. Blockaden am Daumensattelgelenk

Untere Extremitäten

  1. Hüftprobleme
  2. Pisiformissyndrom
  3. Ansatztendinosen der Adduktoren
  4. Blockaden im Bereich des Tibiofibulargelenkes
  5. Kapsel-Bandapparat des Knies mit Menisken
  6. Fersensporn
  7. Achillodynie

Wer unseren Kurs besucht hat, kann anschließend zur Vertiefung seines Wissens, ab und zu nach Absprache einen Wiederholungskurs zum halben Preis buchen.

Termine und Anmeldung (pdf Download)

Gerne nehmen wir auch einen Bildungsscheck



Hermann Rakers
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